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| 01:06 Uhr

Waldbrände greifen dieses Jahr außerordentlich stark um sich

Pirna.. Waldbrände greifen in Sachsen in diesem Jahr außerordentlich stark um sich. Bis Ende Juni brannten im Freistaat dreimal so viel bewaldete Flächen nieder wie im gesamten Jahr 2002, wie das Landesforstpräsidium gestern in Pirna mitteilte.


Während im vergangenen Jahr rund sieben Hektar von den Flammen erfasst wurden, zerstörten Feuer in den ersten sechs Monaten 2003 knapp 22 Hektar.
Insgesamt wurden bis Juni 87 Waldbrände registriert, von denen jedoch der Großteil gelöscht wurde, bevor die Flammen sich weiter ausdehnen konnten, wie die Sprecherin der Behörde, Andrea Ende, sagte. Es sei jedoch erstaunlich, dass trotz der anhaltenden Trockenheit noch nichts Schlimmeres passiert sei. Weiterhin herrsche in großen Teilen des Freistaats hohe Waldbrandgefahr.
Die vereinzelten Sommergewitter verringerten das Brandrisiko nur kurzzeitig, betonte Ende. Sonnenschein und warmer Wind trockneten die Baumflächen nach den Niederschlägen rasch wieder aus. In besonderem Maße bedroht seien Kiefernwälder in Nordsachsen, die sich leicht entzündeten, sowie Regionen am Erzgebirgsrand, wo Regenwolken bei entsprechender Windrichtung von den Bergen abgehalten würden. Weniger gefährdet seien dagegen Fichten- und Laubwälder. (ddp/bra)