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| 02:36 Uhr

Viele Juniorprofessuren in Sachsen ungenutzt

Dresden. An sächsischen Hochschulen ist derzeit im Durchschnitt nicht einmal jede fünfte der für Juniorprofessuren vorgesehenen Stellen besetzt.

Dies geht aus der Antwort der Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage hervor, teilte der hochschulpolitische Sprechers der FDP-Landtagsfraktion, Andreas Schmalfuß, am Samstag mit. An der Technischen Universität Dresden seien von 59 geplanten nur acht Stellen mit Nachwuchswissenschaftlern besetzt worden.

Wenn an den Universitäten in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Freiberg im Jahr 2008 nur 34 von 185 vorhandenen Planstellen tatsächlich besetzt werden konnten, dann sei dies keine erfolgreiche Bilanz, sagte Schmalfuß. Im Vergleich zum Jahr 2007 seien die Zahlen damit sogar weiter rückläufig gewesen.

Ziel von Juniorprofessuren ist es, Qualifikationswege zu verkürzen, junge Akademiker möglichst früh an die Forschung und Lehre heranzuführen sowie ihre Perspektiven zu verbessern, hieß es. Offensichtlich fehlten dafür in Sachsen derzeit jedoch die attraktiven Rahmenbedingungen. ddp/dpa/das