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| 13:54 Uhr

Manöver-Panne
US-Militärhubschrauber bei Delitzsch notgelandet

Ein Hubschrauber der US-Army vom Model Chinook-47 steht nach einer Notlandung auf einem Feld bei Delitzsch in Sachsen. Dort soll er auch repariert werden. Schaulustige beobachten das Umladen eines Geländewagens.
Ein Hubschrauber der US-Army vom Model Chinook-47 steht nach einer Notlandung auf einem Feld bei Delitzsch in Sachsen. Dort soll er auch repariert werden. Schaulustige beobachten das Umladen eines Geländewagens. FOTO: ZB / Sebastian Willnow
Delitzsch. Die Bergung des auf einem Feld bei Delitzsch (Kreis Nordsachsen) notgelandeten Militärhubschraubers der US-Streitkräfte wird sich noch einige Tage hinziehen. Das Getriebe des „Chinook“ muss ausgetauscht werden, wie ein Sprecher der US-Streitkräfte am Dienstag auf Anfrage sagte.

Die Reparatur werde auf dem Feld vorgenommen und etwa drei bis vier Tage andauern. Das Gebiet ist von der Militärpolizei weiträumig abgesperrt.

Der 18 Meter lange und elf Tonnen schwere Transporthubschrauber, der einen Geländewagen geladen hat, war am Montag in Bayern gestartet und auf dem Weg zum Nato-Manöver „Saber Strike 18“ in Polen. Gegen Mittag hatte der Pilot über schwerwiegende technische Problem berichtet und war auf einem Feld bei Delitzsch notgelandet. Verletzt wurde niemand.

Am Dienstagnachmittag sollte nach Angaben der US-Streitkräfte ein weiterer Transporthubschrauber zu dem Feld fliegen. „Dieser wird den Geländewagen aufnehmen und nach Polen bringen“, erläuterte der Militärsprecher.

(dpa)