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| 01:24 Uhr

Trotz Qimonda-Pleite verteigt Tillich „Leuchtturmstrategie“

Frankfurt/Dresden. Eine Woche nach der Pleite des Speicherchipherstellers Qimonda hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) die sogenannte Leuchtturmstrategie des Freistaats verteidigt. „Anders als in Asien sind bei uns vor allem Forschung und Entwicklung unterstützt worden. dpa/mb

Das ist ein gewaltiger Unterschied, und deshalb ist die Innovationsfähigkeit am Standort so erhaltenswert", sagte Tillich der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Tillich äußerte sich zugleich optimistisch, dass nicht nur die gesamte Mikroelektronik-Industrie in Sachsen die derzeitige Krise überstehen werde, sondern auch Qimonda. Die Firma habe ein "im Weltmarkt konkurrenzloses" Produkt. "Wenn es dem Insolvenzverwalter gelingt, den wettbewerbsfähigen Teil zu erhalten, dann hat Qimonda gute Chancen, wieder ganz vorne mitzuspielen", sagte Tillich. Qimonda hatte vor einer Woche Insolvenz angemeldet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Jaffé will bis März ein "Restrukturierungskonzept" zur Zukunft des Unternehmens vorlegen. dpa/mb