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| 02:39 Uhr

Tillich wirbt in Lateinamerika für Kooperation

Mexiko-Stadt. Vor allem bei Autobau, Umwelttechnik und in der Luftfahrtindustrie sieht Stanislaw Tillich noch Potenzial für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Mexiko. Auch in Kuba will der Ministerpräsident die Chancen für eine stärkere Kooperation ausloten. Denis Düttmann

Der sächsische Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) hat für eine stärkere Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und Mexiko geworben. Im Autobau, der Umwelttechnik und der Luftfahrtindustrie könnten die beiden Länder noch intensiver zusammenarbeiten, sagte er bei der Eröffnung des deutsch-mexikanischen Wirtschaftsforums in Mexiko-Stadt. "Wir wollen neue Chancen auftun."

Begleitet wird Tillich, der Deutschland derzeit auch als Bundesratspräsident repräsentiert, von einer rund 65-köpfigen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

"Wir sind ein Land der Tüftler und Erfinder. Unsere Wirtschaft fußt auf dem Mittelstand, aber wir sind in vielen Bereichen Weltmarktführer", sagte Tillich vor deutschen und mexikanischen Unternehmern. Der Leiter der sächsischen Wirtschaftsförderung, Peter Nothnagel, erklärte, Energieeffizienz, Vernetzung und intelligente Systeme seien die Themen der Zukunft. Unter anderen suchten Autozulieferer und Maschinenbauer aus dem Freistaat in Mexiko nach Partnern.

Bei seinem Besuch in Mexiko traf Tillich auch mit Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo und Außenministerin Claudia Ruiz Massieu zusammen. Morgen reist Tillich weiter nach Kuba, wo unter anderem ein Treffen mit dem Präsidenten der kubanischen Nationalversammlung, Juan Esteban Lazo Hernández, und Außenminister Bruno Rodríguez Parilla vorgesehen ist.

"Kuba öffnet sich, und verstärkte Kooperationen im wirtschaftlichen Bereich scheinen möglich. Wir haben jetzt die Gelegenheit, gemeinsam ein neues Kapitel in unseren Beziehungen aufzuschlagen, von dem wir alle profitieren", sagte Tillich.