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| 03:02 Uhr

Tief Christoffer bringt Sachsen Regengrau und sogar wieder Schnee

Leipzig. Tief Christoffer hat den Sachsen das letzte Mai-Wochenende gründlich vermasselt. Vom Samstagnachmittag an überzog es den Freistaat mit Dauerregen und schenkte dem Fichtelberg sogar noch einmal eine Schneedecke. dpa/sm

Am Sonntagnachmittag war sie schon acht Zentimeter stark und es sollte in den Höhenlagen des Erzgebirges kräftig weiterschneien, wie der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes, Florian Engelmann, am Sonntag in Leipzig sagte. Mit minus 1 Grad Celsius wurde auf dem Fichtelberg in der Nacht zum Sonntag auch die Tiefsttemperatur im Freistaat gemessen.

Auch im Vogtland rund um Klingenthal fielen die weißen Flocken. "Dass der Schnee Ende Mai liegenbleibt, ist auch in den Höhenlagen unserer Mittelgebirge eher ungewöhnlich", kommentierte Engelmann die weiße Pracht wenige Tage vor dem meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni.

In Südwestsachsen fiel zwischen Samstag und Sonntagnachmittag mit 25,5 Litern pro Quadratmeter der meiste Regen im vogtländischen Erlbach. Besser erging es den Ostsachsen: In Ostritz im Kreis Görlitz fielen am Wochenende lediglich 0,6 Liter pro Quadratmeter.

So richtig nass wurde es in der Region Leipzig. Der Dauerregen bescherte dem Ort Markranstädt den Titel als sächsischer Regenspitzenreiter: 35,7 Liter prasselten hier je Quadratmeter binnen 24 Stunden nieder.

Der Regen gönnt den Sachsen nur eine kurze Verschnaufpause. Schon ab Mittwoch erwartet der Wetterdienst wieder kräftige Schauer und Gewitter.