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| 02:38 Uhr

Teure Sanierung des Leipziger "Völki" vor letzter Phase

FOTO: dpa
Leipzig. Die jahrelange Instandsetzung des Leipziger Völkerschlachtdenkmals geht in die letzte Phase. "Derzeit ist die Sanierung des großen Wasserbeckens vor dem Monument voll im Gange", sagte der Leiter des Denkmals, Steffen Poser. dpa/bl

Das 162 Meter lange und 79 Meter breite Becken werde derzeit von Schlamm und Kies befreit. Bis zum Wintereinbruch soll wieder Wasser eingeleitet werden. Dann folgten Arbeiten an der Treppe und an der Brüstung, die bis Juli 2018 dauern werden. Mit der Instandsetzung von Wegen soll die komplette Sanierung im Mai 2019 abgeschlossen sein.

Die letzte Phase der Sanierung kostet nach Angaben von Poser etwa 2,4 Millionen Euro. Der Löwenanteil werde durch Fördermittel der Stadt Leipzig, des Landes Sachsen und des Bundes getragen. Das Wasserbecken sei angelegt worden, damit sich das Denkmal darin komplett spiegelt, somit doppelt erscheint und noch imposanter wirkt.

Das monumentale Denkmal selbst - im Volksmund auch "Völki" genannt - war zu seinem 100-jährigen Bestehen 2013 aufwendig saniert worden. Feuchtigkeit, Kriegsschäden und Verfall hatten dem Koloss in den vergangenen Jahrzehnten stark zugesetzt. 32 Millionen Euro seien in die Restaurierung investiert worden, sagte Poser.