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| 02:37 Uhr

Staatsanwaltschaft beantragt Auslieferung von Hells-Angels-Boss

Leipzig. Nach der Festnahme des Leipziger Hells-Angels-Bosses in Wien ist dessen Auslieferung nach Deutschland beantragt worden. Ein entsprechendes Schreiben sei an die österreichischen Behörden übermittelt worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leipzig am Donnerstag. dpa/uf

Der 34-Jährige war am Mittwoch festgenommen worden. Er war europaweit unter dem dringenden Tatverdacht des gemeinschaftlichen Mordes gesucht worden. Am 25. Juni 2016 soll er an einer Schießerei in Leipzig beteiligt gewesen sein, bei der ein 27 Jahre altes Mitglied des Rockerclubs United Tribuns getötet wurde. Das Landeskriminalamt Sachsen hatte 10 000 Euro für Hinweise zur Ergreifung des Rocker-Bosses ausgesetzt.

Über den Zeitpunkt der Auslieferung konnte die Staatsanwaltschaft Leipzig noch keine Angaben machen.

Falls der Beschuldigte ihr zustimmt, könne seine Überstellung nach Deutschland relativ zeitnah erfolgen. Falls nicht, komme es zu einem formellen Auslieferungsverfahren, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.