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Selbsthilfe-App für Flüchtlinge

Leipzig. Forscher der Uni Leipzig arbeiten an einer Selbsthilfe-App für traumatisierte Flüchtlinge. Das arabischsprachige Programm soll vor allem syrischen Migranten bei der Bewältigung von Kriegs- und Fluchterfahrungen helfen, wie die Hochschule am Donnerstag mitteilte. dpa/kr

Die App enthalte verschiedene Module und basiere auf aktuellen wissenschaftlichen Erkennnissen der Traumabehandlung. Außerdem soll sie über Notfallnummern und Anlaufstellen im Falle von Krisen informieren. Nach einem Test soll das Programm im Jahr 2020 für digitale Endgeräte wie Smartphones kostenlos zur Verfügung gestellt werden, wie die Uni weiter mitteilte.

Das Projekt, bei dem die Leipziger mit dem Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung Hamburg zusammenarbeiten, wird mit 925 000 Euro aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses finanziert. Er ist das höchste Gremium der Selbstverwaltung der Ärzte.