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Schumann-Fest in Zwickau spannt europäischen Bogen

Zwickau. Ein Däne zum Auftakt, ein Italiener zum Abschluss: Die Stadt Zwickau spannt bei ihrem Schumann-Fest vom 1. bis 11. dpa/uf

Juni unter dem Motto "Nord oder Süd" mit zwei Komponisten gegensätzlicher Regionen einen europäischen Bogen.

Beim Eröffnungskonzert kombiniert das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau die erste Symphonie des Dänen Niels Wilhelm Gade mit dem Violoncello-Konzert von Robert Schumann. Wie die Stadtverwaltung Zwickau am Montag bekannt gab, ist die Spanierin Beatriz Blanco am Violoncello zu erleben. Die Berliner Capella führt beim abschließenden Chorkonzert am 11. Juni in der Katharinenkirche die "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini auf. Das 1863 entstandene Stück erklingt in der Originalfassung mit zwei Flügeln und einem Harmonium.

Das Programm des Festes zu Ehren von Robert Schumann, der 1810 in Zwickau geboren wurde, umfasst insgesamt 20 Veranstaltungen. Neben Orchester- und Klavierkonzerten gehören dazu auch Führungen, Vorträge und Ausstellungen. Im Mittelpunkt stehen die Verbindungen von Robert Schumann und seiner Frau Clara zur Musik in Nord- und Südeuropa.