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| 03:07 Uhr

Schloss Hubertusburg ist Besuchermagnet – Schau verlängert

Mehr als 50 000 Besucher kamen bis Ende August in die Ausstellung in Wermsdorf.
Mehr als 50 000 Besucher kamen bis Ende August in die Ausstellung in Wermsdorf. FOTO: dpa
Dresden/Hubertusburg. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verlängern ihre Ausstellung auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf (Nordsachsen) um einen Monat. Grund ist das anhaltend große Besucherinteresse, wie die Generaldirektion am Donnerstag in Dresden mitteilte. dpa/uf

Bis Ende August besichtigten mehr als 50 000 Menschen die Schau "Die Königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763".

Die Präsentation illustriert seit Ende April Geschichte und politische Bedeutung von Europas größtem Jagdschloss des 18. Jahrhunderts, die Leidenschaft sächsischer Kurfürsten für Parforcejagd und höfische Pracht-entfaltung sowie die Kriegsjahre. Sie sollte ursprünglich am 5. Oktober zu Ende gehen. Vor 250 Jahren schrieb das "sächsische Versailles" Geschichte, als dort mit dem Hubertusburger Frieden von 1763 der Siebenjährige Krieg beendet wurde. In sechs für fast eine Million Euro nutzbar gemachten Räumen des sanierungsbedürftigen Schlosses sind nun noch bis zum 3. November rund 240 Exponate zu sehen: prunkvolle Jagdwaffen, kostbare Porzellane, edle Silberarbeiten, der Audienzstuhl des Königs und Faksimile des Friedensvertrages.

Einige Kunstwerke sind erstmals wieder am alten Ort. Die Ausstattung der Räume mit seidenbespannten Stellwänden und bedruckten Stofffahnen lässt die einstige Pracht erahnen.