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Schlechtere Stimmung im ostdeutschen Maschinenbau

Leipzig. Die ostdeutschen Maschinenbauer blicken weniger optimistisch in die Zukunft – nach einem guten zweiten Quartal ist die Stimmung eingetrübt. Das ergab die jüngste Konjunkturumfrage für die Monate Juli bis September, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) Ost gestern in Leipzig mitteilte. dpa/kr

So habe es einen leichten Rückgang bei der Auslastung der Kapazitäten gegeben: Sie sank von 87 auf 85,9 Prozent. 68 Prozent der Betriebe - sechs Prozent weniger als zuvor - regis trierten mehr oder gleich viele Aufträge.

Recht unterschiedlich bewerten die Unternehmen die Zukunftsaussichten: Fast zwei Drittel von ihnen rechnen mit gleichbleibenden Geschäften; etwa 20 Prozent erwarten eine aufstrebende Entwicklung; 16 Prozent schätzen ihre Geschäftschancen schlechter ein. Ungeachtet solcher Unsicherheitsfaktoren wie der politischen Entwicklungen im Ausland setzten die Firmen ihre nachhaltige Personalpolitik fort, hieß es. So wollen 86 von 100 Betrieben in den kommenden sechs Monaten ihre Mitarbeiterzahl halten oder erhöhen.

Dem VDMA-Verband Ost gehören 350 Betriebe in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit mehr als 81 000 Beschäftigten an.