ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:55 Uhr

Sächsische Schüler und Eltern fordern mehr Mitwirkung

Dresden. Sächsische Schüler und Eltern wollen stärker in die Bildungspolitik im Freistaat einbezogen werden. Zusagen zur Mitwirkung an der Novellierung des Schulgesetztes seien dem Landeseltern- und dem Landesschülerrat von Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) und den Bildungsexperten der Landtagsfraktionen bei einem Treffen am Samstag gemacht worden, sagte Peter Lorenz, Vorsitzender des Landeselternrates, am Montag in Dresden. dpa/kr

"Und das werden wir jetzt auch einfordern". In Sachsen gebe es rund 400 000 Schüler und noch einmal doppelt so viele Eltern. Deshalb lasse man sich eine Mitwirkung nicht verwehren.

Das Treffen am Samstag war das erste dieser Art. Dabei sei auch über eine Reihe von Missständen gesprochen worden. Laut Lorenz gibt es weiteren Gesprächsbedarf. "Mehr als zehn Prozent aller Jugendlichen in Sachsen verlassen die Schule ohne einen Abschluss, mehr als 30 Prozent brechen ihre Ausbildung ab", sagte er. Während in den Städten die Schulen aus allen Nähten platzten, kämpften sie auf dem Land ums Überleben. "Das sind Zustände, die der Entwicklung unserer Kinder im Wege stehen."