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| 02:37 Uhr

Sachsens Verwaltungen setzen immer mehr auf E-Autos

Ein BMW i3 parkt an einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Leipzig.
Ein BMW i3 parkt an einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Leipzig. FOTO: dpa
Dresden. Langsam kommt das Thema Elektromobilität auch in Sachsens Verwaltungen ins Rollen. Spitzenreiter im Freistaat ist die Stadt Leipzig mit rund 90 Elektrofahrzeugen, in denen Mitarbeiter von Rathaus und kommunalen Betrieben unterwegs sind. dpa/uf

Man wolle bei diesem Thema mit einer breiten Allianz von Unternehmen vorangehen und zeitnah ein Konzept zur intelligenten Mobilität beschließen, teilte die Stadt auf Anfrage mit.

"In puncto Ladeinfrastruktur liegt Leipzig bei Einwohnern pro Ladepunkte heute schon im Spitzenbereich der deutschen Großstädte", sagte Ingo Sanftleben von der Wirtschaftsförderung der Stadt. Allein die Leipziger Stadtwerke hätten 160 Ladepunkte installiert.

Dresden hat derzeit erst acht Elektroautos beziehungsweise Hybridfahrzeuge - also Fahrzeuge, die neben einem Elektro- auch einen Verbrennungsmotor besitzen - in der Dienstflotte. Die Verwaltung verfügt demnach insgesamt über mehr als 800 Fahrzeuge, rund 190 davon sind Pkw. Nach derzeitigem Stand sollen 2017 bis zu sieben weitere Elektro- oder Hybridfahrzeuge angeschafft werden, so Pressesprecher Kai Schulz.

Die Stadt Chemnitz hält sich in Sachen Elektromobilität bisher zurück. Nach Angaben von Pressesprecher Robert Gruner ist derzeit nur ein E-Auto auf den Straßen im Einsatz. Zwei Elek-trotransporter rollen durch den Tierpark. Außerdem gebe es zwei E-Bikes. Jenseits der Städte sieht es derzeit noch mau aus. Nach Auskunft der Sächsischen Energieagentur (Saena) setzte bislang vor allem der Vogtlandkreis auf Elektromobilität. Seit drei Jahren seien mehrere E-Fahrzeuge getestet worden, bestätigte der Energiebeauftragte des Vogtlandkreises Uwe Hergert.

Im Fuhrpark der sächsischen Landesregierung sind von rund 4500 Fahrzeugen 21 Elektro- oder Hybridfahrzeuge unterwegs.