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Landespolitik
Sachsens Regierungschef Tillich tritt nach Wahlschlappe zurück

Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) läuft am 13.06.2017 in Großräschen (Brandenburg) zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung der sächsischen und brandenburgischen Landesregierungen.
Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) läuft am 13.06.2017 in Großräschen (Brandenburg) zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung der sächsischen und brandenburgischen Landesregierungen. FOTO: Ralf Hirschberger / dpa
Dresden. Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) tritt überraschend zurück. Damit zieht der 58-Jährige die Konsequenz aus dem schlechten Ergebnis der sächsischen CDU bei der Bundestagswahl.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus CDU-Kreisen. Nachfolger soll demnach der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer werden. Der 42-Jährige aus Görlitz hatte bei der Bundestagswahl sein Direktmandat verloren und sitzt künftig nicht mehr im Bundestag.

Bei der Bundestagswahl am 24. September war die AfD in Sachsen stärkste politische Kraft geworden und hatte dabei auch die seit der Wende im Freistaat regierende CDU um ein Zehntelprozentpunkt übertroffen. Seit Tagen wurde im Freistaat über eine größere Regierungsumbildung spekuliert. Ende September war Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) zurückgetreten. Sie hatte private Gründe angegeben.

(dpa)