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| 03:05 Uhr

Sachsens Innenminister kritisiert Thüringer Verfassungsschutz

Dresden. Bei den Ermittlungen zur mutmaßlichen rechtsextremen Terrorzelle NSU hat aus Sicht der sächsischen Landesregierung vor allem der Thüringer Verfassungsschutz versagt. Seit Beginn der Fallbearbeitung habe es an einer "durchgehenden Erkenntniszusammenstellung der Thüringer Sicherheitsbehörden und deren Fortschreibung gefehlt", heißt es im Gesamtresümee des vorläufigen Abschlussberichts des Innenministeriums zum "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU), der am Mittwoch in Dresden bekannt wurde. dapd/mar

Zudem habe es zwischen dem thüringischen und sächsischen Verfassungsschutz Mängel in der Zusammenarbeit gegeben, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU). Ulbig stellt den Bericht am heutigen Donnerstag im Innenausschuss des sächsischen Landtages vor.