ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:09 Uhr

Sachsen
Sachsen testet nächstes Jahr die elektronische Gerichtsakte

Solche Aktenstapel sollen in Sachsen bald der Vergangenheit angehören. Foto: dpa
Solche Aktenstapel sollen in Sachsen bald der Vergangenheit angehören. Foto: dpa FOTO: dpa / Marijan Murat
Dresden. Sachsen will bei erfolgreicher Pilotphase ab 2020/2021 die elektronische Gerichtsakte flächendeckend einführen. Sie soll 2019 am Land- und Amtsgericht Dresden, dem Sozial-, dem Landessozial- sowie dem Landesarbeitsgericht in Chemnitz und dem Leipziger Arbeitsgericht getestet werden, sagte ein Sprecher des Justizministeriums in Dresden.

Bereits seit Oktober vergangenen Jahres beschäftigen sich Mitarbeiter an Staatsanwaltschaften und Gerichten mit dem Thema sowie den fachlichen und organisatorischen Anforderungen für die elektronische Aktenführung. „Mit der elektronischen Akte werden die Weichen für eine moderne sächsische Justiz gestellt“, sagte Justizminister Sebastian Gemkow (CDU). An der Umsetzung sollen die Mitarbeiter beteiligt werden, „für die sich der gesamte Arbeitsalltag ändern wird“.

Justiz-IT für die Zukunft und moderne Arbeitsplätze seien für die Aufgaben der Justiz unverzichtbar und machten die Justiz auch zu einem attraktiven Arbeitgeber. „Dafür haben wir keine großen Papierberge mehr und die Archivierung wird einfacher“, ergänzte der Ministeriumssprecher.

(dpa/bl)