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| 15:10 Uhr

Sachsen opfert keine Jobs für Klimaziele

Stanislaw Tillich (CDU), Ministerpräsident von Sachsen , kommt am 11.05.2015 in Berlin am Konrad-Adenauer-Haus zur CDU-Präsidiumssitzung an. Foto: Stephanie Pilick/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Stanislaw Tillich (CDU), Ministerpräsident von Sachsen , kommt am 11.05.2015 in Berlin am Konrad-Adenauer-Haus zur CDU-Präsidiumssitzung an. Foto: Stephanie Pilick/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Stephanie Pilick (dpa)
Leipzig. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor einer Strafabgabe für Braunkohlekraftwerke gewarnt. „Für Sachsen gilt die Maßgabe, dass Arbeitsplätze nicht für Klimaziele geopfert werden“, sagte er im Interview der „Leipziger Volkszeitung“. dpa

„Wir werden nicht zulassen, das eine gegen das andere auszuspielen.“ Mit der Strafabgabe kämen Unternehmen in eine schwierige Situation. So müssten in Boxberg Kraftwerks-Blöcke geschlossen werden, während im niederschlesischen Turow gerade ein neuer Block in Betrieb genommen worden sei. „CO2 macht nicht an der Landesgrenze halt.“

Die schwarz-rote Koalition in Sachsen wisse zwar, dass Braunkohle keine endlose Zukunft habe. „Aber wir wollen weiter bezahlbaren Strom, der ohne die Braunkohle aktuell nicht möglich ist“, sagte Tillich. Erst recht nicht, wenn die Kernenergie verschwinde. „Wir wollen, dass der Wettbewerb künftig über den Energiemarkt entscheidet und keine einseitigen politischen Regelungen zuungunsten der Braunkohle.“