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| 13:50 Uhr

Öffentliche Kassen
Sachsen hat beim Schuldenabbau die Nase vorn

Kommunen und Länder bauen Schulden ab.
Kommunen und Länder bauen Schulden ab. FOTO: Rolf Vennenbernd / dpa
Wiesbaden . Sachsen hat sich beim Schuldenabbau im vergangenen Jahr erneut als Musterknabe gezeigt. Auch Brandenburg hat gespart.

Die Verbindlichkeiten in Sachsen sind von gut 1,85 Milliarden Euro Ende 2016 auf gut 1,55 Milliarden zum Jahresende 2017 zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das entsprach einem Rückgang von 16 Prozent. Kein anderes Bundesland konnte einen prozentual höheren Schuldenabbau erreichen.

Mit 9,3 Prozent weniger Schulden wiesen auch die Gemeinden und Gemeindeverbände in Sachsen den bundesweiten Spitzenwert auf. Lasteten Ende 2016 noch 3,43 Milliarden Euro Schulden auf den Gemeinden, so waren es zum 31. Dezember 2017 nur noch 3,11 Milliarden.

Die Schulden der öffentlichen Haushalte sind in Brandenburg zum Jahresende 2017 ebenfalls deutlich gesunken. Dank eines Rückgangs von 7,6 Prozent oder 1,358 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr stand das Land nur noch mit 16,583 Milliarden Euro bei Banken oder Unternehmen in der Kreide.

uch die Kommunen im Land reduzierten ihre Verbindlichkeiten laut Statistik um 3,0 Prozent von 2,032 Milliarden auf 1,970 Milliarden Euro. Bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung standen knapp 2 Billionen Euro (1965,5 Milliarden Euro) an Schulden bei Banken oder Unternehmen zu Buche. Das waren 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

(dpa)