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| 01:03 Uhr

Sachsen genießen auf der Grünen Woche

Sachsen genießen – so lautet der Slogan der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft. Klingt lecker, kann aber in echte Arbeit ausarten. Davon konnte sich gestern Sachsens Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich (CDU) bei seinem Rundgang über die Sachsen-Präsentation auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin überzeugen. Von Katrin Kleeberg

Dabei begann alles ganz harmlos mit einem Schluck „Wellness Blance“ aus dem Sortiment der Bad Brambacher Mineralquellen GmbH & Co.KG. Auch der „Vanillezauber“ aus dem Hause Sachsenmilch passte durchaus noch zur Frühstückszeit. Nach einem Stück Bisonwurst der Fleischerei Landhan und leckerem Anona-
Softeis, von dem er gleich zwei Sorten kostete, nahm der Minister dann um 11.08 Uhr seinen ersten kräftigen Schluck Bier: Lausitzer Porter.
Am neuen und rund 1000 Quadratmeter großen Sachsen-Stand ging es dann richtig zur Sache. Er schaffte es, ein großes Stück vom Ziegenkäse abzuschneiden und verfehlte dabei das vorgegebene Gewicht von 100 Gramm nur um zwei Gramm. Daraufhin gab es einen Schluck Sachsen-Obst-Saft und ein Reudnitzer Bier. Schließlich knabberte er sich durch das Angebot der Wurzener Nahrungsmittel GmbH. Dann wurde es wieder käsig – am Stand der Heinrichtsthaler Molkerei. Bei Dr. Quendt Backwaren aus Dresden zeigte der Minister, dass man mit Russischbrot auch schön spielen kann und hielt seine Initialen lachend in die Kameras der Fotografen. Wackerbarth-Sekt und Elbwein sorgten ebenfalls für gute Stimmung im Verkoster-Team. Denn Tillich wurde von drei Hoheiten – der Sächsischen Ernte- und der Sächsischen Blütenkönigin sowie von der Sächsischen Ernteprinzessin – begleitet.
Während der Minister auch angesichts des dritten Softeises – nach Suppina-Suppen, Bärenhecke-Kuchen und Richter-Fleischwaren – noch recht unverkrampft in die Kameras lächelte, fiel es den drei Damen schon sichtlich schwerer, ihre Begeisterung über all die sächsischen Köstlichkeiten zu zeigen. Nach Eibauer Schwarzbier – vom Roboter und per Hand gezapft – und zahlreichen weiteren Leckereien war es schließlich geschafft: Der Landwirtschaftsminister hatte Sachsen „Fressmeile“ absolviert.
Kurze Verschnaufpausen für den Magen gab es bei den sieben am Stand vertretenen Tourismusverbänden. Deren Teilnahme an der Grünen Woche sei wichtig, um den Besuchern zu zeigen, dass Sachsen nicht nur viel Leckeres, sondern auch viele schöne Ecken zu bieten hat, sagte Tillich. „Da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, bin ich mir sicher, dass die Leute dankbar für die touristischen Angebote sind – denn dann wissen sie, wo sie hinfahren können, um die vielen Köstlichkeiten vor Ort zu genießen“, betonte er.
Sachsen ist auf der IGW in Berlin mit 25 Betrieben der Land- und Ernährungswirtschaft und sieben Tourismusverbänden vertreten.