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| 17:55 Uhr

Studie
Sachsen beliebtbei Drittstaatlern

ARCHIV - 08.04.2016, Sachsen, Zwickau: Ausländische Abiturienten sitzen in einem Hörsaal der FH Zwickau (Sachsen). Zum Lernen nach Sachsen? Für immer mehr junge Menschen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union ist Sachsen offenbar attraktiv. Sie kommen zum Studium oder zur Ausbildung. Der Freistaat ist auch beliebter als andere Bundesländer. Woran liegt das? (zu dpa «Beliebtes Sachsen: Land zieht mehr Drittstaatler zur Ausbildung an» vom 11.04.2018) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 08.04.2016, Sachsen, Zwickau: Ausländische Abiturienten sitzen in einem Hörsaal der FH Zwickau (Sachsen). Zum Lernen nach Sachsen? Für immer mehr junge Menschen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union ist Sachsen offenbar attraktiv. Sie kommen zum Studium oder zur Ausbildung. Der Freistaat ist auch beliebter als andere Bundesländer. Woran liegt das? (zu dpa «Beliebtes Sachsen: Land zieht mehr Drittstaatler zur Ausbildung an» vom 11.04.2018) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: Jan Woitas / dpa
Dresden. (dpa/roe) Studieren in Zwickau oder zur Lehre nach Dresden: Immer mehr Drittstaatler - also Menschen außerhalb der Europäischen Union - kommen zur Ausbildung nach Sachsen. Das zeigen Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft, die auf Zahlen des Statistischen Bundesamts beruhen. dpa

2016 haben nach den aktuellsten Zahlen 10 900 Drittstaatler einen Aufenthaltstitel in Sachsen zur Ausbildung bekommen. Das sind fast doppelt so viele wie noch 2011 (5313). „Die allermeisten kommen zum Studium nach Sachsen“, erklärte Anja Katrin Orth vom Institut. Damit lockt Sachsen auch deutlich mehr Drittstaatler an als andere Bundesländer – der Freistaat liegt auf Rang fünf: 2016 kamen auf 1000 Einwohner in Sachsen im Schnitt 2,67 Drittstaatler mit einem Aufenthaltstitel zur Ausbildung – bundesweit waren es 2,4. Mehr waren es nur in den Stadtstaaten Berlin (7,12), Bremen (5,32) und Hamburg (4,60) sowie in Baden-Württemberg (2,77). Am unattraktivsten sind Mecklenburg-Vorpommern (1,19) und Brandenburg (1,15).