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| 01:11 Uhr

Republikaner treten nicht zur Wahl an

Kamenz.. Die rechtsgerichteten Republikaner haben ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl am 19. September zurückgezogen.

Dies hätten die Vertrauensperson und die stellvertretende Vertauensperson der Partei schriftlich erklärt, teilte Landeswahlleiterin Irene Schneider-Böttcher Donnerstagabend mit. Über die Zulassung von Landeslisten der übrigen Parteien werde der Landeswahlausschuss am 23. Juli befinden. Dann werde auch über die Direktbewerber in den 60 Wahlkreisen entschieden.
Neben den bereits im Dresdner Landtag vertretenen Parteien CDU, PDS und SPD haben laut Schneider-Böttcher FDP, die Grünen, die Familienpartei Deutschlands, die Tierschutzpartei, die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo), NPD, DSU, die Partei Bibeltreuer Christen, die Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Offensive D), die Deutsche Gemeinschaft für Gerechtigkeit, die Grauen Panther und der Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit Landeslisten für die Wahl eingereicht. Die Einreichungsfrist für Wahlvorschläge war am Donnerstagabend abgelaufen.
Bei den Kommunalwahlen im Juni waren Republikaner und NPD als Nationales Bündnis Dresden angetreten und in den Stadtrat der Landeshaupt-stadt eingezogen. Dies hatte zu Spekulationen geführt, dass beide Parteien auch zusammenarbeiten könnten, um die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen und den Einzug in den Landtag zu schaffen. Bei der Europawahl am 13. Juni hatten beide Parteien in Sachsen fast gleich stark abgeschnitten und waren auf zusammen 6,7 Prozent der Stimmen gekommen. Die rechte DVU hat nach Medienberichten aufgrund eines Abkommens mit der NPD auf eine eigene Kandidatur verzichtet, damit die rechten Parteien ihre Kräfte bei der Wahl bündeln können. (ddp/mb)