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Reich der Mitte wird zum Exportmarkt

Radebeul. China hat sich zum wichtigsten Exportmarkt für den Freistaat entwickelt. Von einem Treffen mit dem Botschafter erhoffen sich hiesige Unternehmen nun neue Impulse. dpa/kr

Sachsen will die wirtschaftlichen Beziehungen zu China ausbauen und stärken. Dafür treffen sich am Montag Unternehmer verschiedener Branchen mit dem Botschafter der Volksrepublik in Radebeul. Eingeladen hat die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW). "Die Exportorientierung der sächsischen Wirtschaft hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen", sagte VSW-Präsident Bodo Finger. Vor diesem Hintergrund sei China für Sachsens Unternehmen ein "hochinteressanter Markt" mit großem Potenzial. Das zeigt auch eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstands- und Regionalentwicklung, die China als Wachstumsmarkt für die hiesige Wirtschaft beleuchtet. Demnach ist die Volksrepublik in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Exportmarkt für den Freistaat aufgestiegen. 2014 wurden rund 18 Prozent aller sächsischen Ausfuhren nach China exportiert - darunter vor allem Metall- und Elektroerzeugnisse.

Die Studie sieht daher vor allem Potenzial für den Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau und die Elektrotechnik . Insgesamt haben sächsische Unternehmen Waren im Wert von rund 6,4 Milliarden Euro im Reich der Mitte abgesetzt.