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| 21:42 Uhr

Bautzen
Raubgutexperten fordern in Bautzen Hilfe aus der Politik

Bautzen. Geraubte Bücher aus der Nazi-Zeit sind das Ziel der Provenienzforscher in Deutschland. In Bautzen haben sie sich in dieser Woche getroffen. „Erst ein Bruchteil der Bestände ist bisher untersucht“, sagt Michaela Scheibe, Vorsitzende des Arbeitskreises. An vielen Bibliotheken fehle es aber an Geld und Personal, um Bestände zu erforschen und Raubgut zu identifizieren. „Hier ist die Politik gefordert“, sagt Jana Kocourek von der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden.

Geraubte Bücher aus der Nazi-Zeit sind das Ziel der Provenienzforscher in Deutschland. In Bautzen haben sie sich in dieser Woche getroffen. „Erst ein Bruchteil der Bestände ist bisher untersucht“, sagt Michaela Scheibe, Vorsitzende des Arbeitskreises. An vielen Bibliotheken fehle es aber an Geld und Personal, um Bestände zu erforschen und Raubgut zu identifizieren. „Hier ist die Politik gefordert“, sagt Jana Kocourek von der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden.

Gerade Bautzen mit seinen spektakulären Funden wie der Sammlung der Hertie-Gründer Tietz sei ein gutes Beispiel. „Diese Arbeit muss aber verstetigt werden“, fordert Forscher Robert Langer.