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| 15:54 Uhr

Polizei stellt bei 21 000 Kontrollen knapp 1100 Raser

Görlitz. Nachdem am Donnerstagmorgen der „Blitzermarathon“ auch in den Landkreisen Bautzen und Görlitz beendet wurde, sieht die Bilanz aus Sicht der Polizei eher unauffällig aus. An über 50 unterschiedlichen und temporär besetzten Kontrollstellen haben die Polizeidirektion Görlitz, die Städte Görlitz, Löbau, Hoyerswerda sowie die Landkreise Bautzen und Görlitz die Geschwindigkeit von insgesamt rund 21 000 Fahrzeugen gemessen. Von diesen fuhren knapp 1100 und damit etwa jeder Neunzehnte schneller als erlaubt. pm/roe

Zumindest bei den Anhaltekontrollen der Polizei waren allerdings keine wirklichen Raser festzustellen. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung bei den rund 100 beanstandeten Fahrzeugen vermerkten die Beamten in Weißwasser. Hier war ein Autofahrer mit 62 km/h durch eine Tempo-30 km/h-Zone gefahren. Auf den Mann werden ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister zukommen.

Auch an den Messstellen der Verkehrspolizei auf der BAB 4 zwischen Dresden und Görlitz hielten sich die Geschwindigkeitsüberschreitungen in Grenzen. Am Unfallschwerpunkt Burkauer Berg und bei Bautzen fuhren von rund 4200 gemessenen Fahrzeugen 27 schneller als erlaubt, in der Mehrzahl jedoch mit geringen Überschreitungen.

Den Löwenanteil der Messergebnisse ergaben die Durchfahrtkontrollen der Landkreise Bautzen und Görlitz. Von rund 12 000 Fahrzeugen fuhren etwa 900 schneller als erlaubt. Ein Messteam des Landkreises Görlitz ertappten dabei drei Autofahrer, die derart zu schnell fuhren, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht.