Ein toter Säugling ist am Dienstag in Nordsachsen entdeckt worden. Die Hintergründe seien noch völlig offen, es werde in alle Richtungen ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Leiche war auf einer verwilderten Wiese zwischen einer Staatsstraße und einigen Häusern in Mügeln gefunden worden. Weitere Angaben wollten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht machen. Auch nicht zum Geschlecht des toten Babys.
Die Mordkommission und Rechtsmediziner waren am Dienstag am Fundort und sicherten Spuren. Auch ein Personenspürhund der Polizei, ein sogenannter Mantrailer-Hund, war im Einsatz. Diese Hunde sind speziell zum Aufspüren von Menschen ausgebildet und können auch Fluchtwege nachspüren.

Hintergründe noch unklar

Nun muss geklärt werden, ob der Säugling womöglich tot geboren und dann abgelegt wurde, oder es sich um ein Kapitalverbrechen handelt. Auch die Suche nach der Mutter wird nun Gegenstand der Ermittlungen sein. Zunächst hatten die „Bild“-Zeitung und „Tag24“ berichtet.
Demnach sollen Passanten in dem kleinen Waldstück Müllsäcke entdeckt haben. Unter den Säcken soll die Leiche des Säuglings gelegen haben. Diese Angaben bestätigte die Polizei aber nicht.