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Pfleger in Sachsen und Berlin fordern Personalzuwachs

Berlin. Mehrere Hundert Pfleger und Krankenschwestern an der Berliner Universitätsklinik Charité haben am Dienstag ihren Streik fortgesetzt. Die Beschäftigten fordern Personalzuwachs und Mindestbesetzungen auf Stationen. dpa/uf

"Zurzeit liegt uns kein Gesprächstermin mit der Klinikleitung vor. Hauptproblem ist, dass der Abschluss einer Notdienstvereinbarung verwehrt wird", sagte Verdi-Sprecher Andreas Splanemann auf Anfrage. Es müsse schriftlich geregelt werden, dass während des Streiks eine Notversorgung der Patienten gesichert sei. Pfleger würden zur Zeit vom Streik abgehalten, weil die Personaldecke zu dünn sei.

In Sachsen hat die Gewerkschaft Verdi am Dienstag unterdessen mit einem Aktionstag ebenfalls auf die schwierigen Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege aufmerksam gemacht. Das Personal brauche dringend Entlastung, sagte ein Verdi-Sprecher. Demnach machen viele Mitarbeiter zu viele Überstunden. Verdi will deutlich machen, dass in Sachsen dringend mehr Personal benötigt werde.