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| 01:07 Uhr

Ostritzer Kloster mit Besucherrekord

Michael Schlitt freut sich über einen neuen Rekord. Hinter dem Direktor des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal (IBZ) und seinen Mitarbeitern liegt das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Einrichtung in Ostritz. Von Anett Böttger

Knapp 17 000 Übernachtungen und noch einmal so viele Tagesbesucher wurden 2004 gezählt, sagt Schlitt. Das waren etwa 400 Übernachtungsgäste mehr als 2003. Das 1992 auf dem Gelände des Klosters St. Marienthal gegründete IBZ hat sich der Bildung und Begegnung im deutsch-tschechisch-polnischen Dreiländereck verschrieben. 183 Veranstaltungen bot die Einrichtung im vergangenen Jahr an.
Gut vorangeschritten sind die Bauarbeiten an Gebäuden, die das Begegnungszentrum von der Abtei übernahm. Außerdem können Besucher seit 2004 den neu angelegten Walderlebnispfad durch den Klosterforst erkunden.
Für 2005 ist die Sanierung der beiden Eingangstore zum Kloster geplant. Sie seien baufällig und sollten für etwa 20 000 Euro wieder herausgeputzt werden, kündigte Schlitt an. Etwa die Hälfte der Gebäude, die zum IBZ gehören, erstrahlen inzwischen in neuem Glanz.
Unter dem Dach des Begegnungszentrums in Ostritz arbeitet auch die Agentur des ostsächsischen Bildungsnetzwerkes "Pontes - Lernen in und für Europa". Mit Hilfe von "Pontes" sollen einzelne Initiativen für lebenslanges Lernen miteinander verknüpft werden, beschreibt Agenturleiterin Regina Gellrich das Anliegen. Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Vereine, Arbeitsagentur, Hochschule, Weiterbildungs- und Verwaltungseinrichtungen haben sich seit 2003 in dem Netzwerk zusammengeschlossen.
Der Gedanke, dass Kooperation die Region und den Einzelnen voranbringt, trage zunehmend Früchte, schätzt Gellrich ein. 75 Bildungsveranstaltungen mit insgesamt etwa 8000 Teilnehmern weist die "Pontes"-Bilanz inzwischen aus. Für die Präsentation von Bildungsangeboten wurden neue Orte gefunden, etwa für den grenzenlosen Bildungsmarkt in einem Görlitzer Einkaufszentrum.