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| 02:38 Uhr

Operatives Abwehrzentrum in Sachsen ermittelt 299 Beschuldigte

Leipzig. Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei hat voriges Jahr fast zwei Drittel seiner Fälle aufgeklärt. Von 330 Ermittlungsverfahren, die die Extremismus-Spezialisten auf den Tisch bekamen, wurden 202 (61 Prozent) geklärt. dpa/uf

128 (39 Prozent) blieben ungeklärt, wie das OAZ in Leipzig mittelte. Es seien 299 Beschuldigte ermittelt worden.

Das OAZ ist sachsenweit zuständig für rechts- und linksextremistische Kriminalität. Die Beamten übernehmen zum Beispiel die Ermittlungen zu Angriffen auf Asylbewerberunterkünfte oder zu Bedrohungen von Politikern. Ende Februar war das OAZ mit 117 Stellen besetzt.

Von den 330 Fällen voriges Jahr wurden 269 als politisch motivierte Kriminalität eingestuft. Der Großteil (208) gehörte zum sogenannten Phänomenbereich rechts. Zu linksextremistischen Straftaten wurden 34 Verfahren geführt. In den vorhergehenden Jahren erreichte das OAZ jeweils höhere Aufklärungsquoten.

2014 etwa wurden 75 Prozent der 292 Ermittlungsverfahren geklärt und 254 Beschuldigte ermittelt.