Ein 44-jähriger Mann war in dem See im Landkreis Bautzen am 10. August beim Baden plötzlich nicht mehr aufgetaucht. Am 10. August war der Mann zum Sporttraining mit seiner Frau auf dem See unterwegs, als er auf halber Strecke über Unwohlsein klagte und zurück ans Ufer schwimmen wollte.
Der See ist stellenweise bis zu 30 Meter tief. Die Polizei hatte seitdem mit einem Großaufgebot und modernster Technik nach dem Vermissten gesucht.

Leiche am Olbasee in Wartha gefunden

Am Donnerstag wurde nun eine Leiche gefunden. Ob es sich dabei um den vermissten Mann handelt, wollte die Polizeidirektion Görlitz auf Rundschau-Nachfrage zunächst nicht bestätigen. Bisher sei der Leichnam noch nicht zweifelsfrei identifiziert, hieß es am Abend. Später gab es eine Mitteilung der Polizei, in der hieß es: „Nach ersten Ermittlungen vor Ort handelt es sich bei der Person um den seit dem 10. August 2020 vermissten 44-jährigen Mann. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen.“
Die Polizei hatten den Olbasee in den vergangenen Tagen mit Unterstützung einer überregionalen Firma mit modernster fotorealistischer Sonartechnik und einer Unterwasserdrohne abgesucht. Die Drohne sendet live Bilder aus dem Gewässer und besitzt darüber hinaus einen Greifarm, mit welchem sich Lasten von bis zu 100 Kilogramm aus dem Wasser befördern lassen.
Den Hinweisen aus dem Drohneneinsatz gingen anschließend Taucher der Polizei Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen nach. Gegen 14 Uhr am Donnerstag fanden Taucher nun den Leichnam. Diese wurde etwa 150 Meter vom Ufer entfernt und in einer Tiefe von 22 Metern entdeckt.