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| 01:37 Uhr

Niedrige Kartoffelpreise trüben Ernteerfolg im Freistaat

Dresden. Die Bauern in Sachsen haben in diesem Jahr eine außergewöhnlich gute Kartoffelernte eingefahren. Trotz geschrumpfter Anbaufläche stieg der Ertrag im gesamten Freistaat auf mehr als 300 000 Tonnen, teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch in Dresden mit. dpa/wor

Das sind rund 20 000 Tonnen mehr als 2008. Die Landwirte könnten von der guten Ernte und der hohen Qualität der Kartoffeln jedoch kaum profitieren, kritisierte Minister Frank Kupfer (CDU). In den vergangenen drei Jahren hätten sich die Preise mehr als halbiert. Statt 21,30 Euro wie 2006 erhielten die Bauern für eine Dezitonne Kartoffeln im Moment nur noch knapp zehn Euro. In Sachsen wurden in diesem Jahr auf 7077 Hektar Kartoffeln angebaut, das sind den Angaben zufolge etwa 150 Hektar weniger als im Jahr zuvor. Dank eines höheren Ertrags pro Hektar ergab sich trotzdem eine höhere Gesamtmenge der geernteten Kartoffeln. So holten die Bauern in diesem Jahr im Durchschnitt 43 Tonnen Kartoffeln pro Hektar von ihren Feldern. 2008 waren es 39,7 Tonnen. dpa/wor