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| 15:45 Uhr

Bundeswehr
Neue Ausstellung im Militärhistorischen Museum

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr bereitet eine Ausstellung zum Thema „Ist Gewalt geschlechtsspezifisch?“ vor. Foto: dpa
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr bereitet eine Ausstellung zum Thema „Ist Gewalt geschlechtsspezifisch?“ vor. Foto: dpa FOTO: Oliver Killig / dpa
Dresden. Schau zu Gewalt und Geschlecht ab Ende April.

Ist Gewalt geschlechtsspezifisch? Dieser Frage widmet das Militärhistorische Museum in Dresden ab Ende April eine Sonderschau. Museumsdirektor Armin Wagner sprach bei der Ankündigung der Ausstellung „Gewalt und Geschlecht. Männlicher Krieg – Weiblicher Frieden?“ am Donnerstag von einem „Meilenstein“ in der Geschichte des Bundeswehr-Museums, Kurator Gorch Pieken von einem „besonders anspruchsvollen und kontroversen“ Thema.

Mehr als 1000 Objekte und Werke – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, wissenschaftliche Studien, chirurgische Geräte, Uniformen, Tagebücher, Waffen, Fahrzeuge, Alltagsgegenstände, archäologische Fundstücke, Tondokumente und Filme – sind zu sehen. Sie sollen „überraschende interdisziplinäre Perspektiven“ aufzeigen und „ein aufregendes und erkenntnisreiches Panorama zum Spannungsfeld zwischen Gewalt und Geschlecht“ entwerfen.

Inhaltlich würden viele Themen aufgegriffen, an die sich die Besucher „mit ihren lebensweltlichen Erfahrungen anschließen“ könnten, meinte Wagner. „Menschen müssen sich tagtäglich mit Gendernormen auseinandersetzen, sei es in Schule, Beruf, Freizeit oder Familie.“ Geschlechtergerechtigkeit und Diversität seien auch für die Bundeswehr bedeutsam. „Insofern verstehen wir die Ausstellung auch als einen Beitrag zur notwendigen Diskussion in den Streitkräften.“

(dpa)