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| 15:11 Uhr

Kultur
Mehr Weltpremieren bei Musikfestspielen Dresden

Der chinesische Komponist Tan Dun (M) steht während einer Probe von „Buddha Passion“ im Kulturpalast vor den Musikern der Münchner Philharmoniker und Sängern der Internationalen Chorakademie Lübeck auf der Bühne. Das Stück feiert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele seine Welturaufführung.
Der chinesische Komponist Tan Dun (M) steht während einer Probe von „Buddha Passion“ im Kulturpalast vor den Musikern der Münchner Philharmoniker und Sängern der Internationalen Chorakademie Lübeck auf der Bühne. Das Stück feiert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele seine Welturaufführung. FOTO: dpa / Sebastian Kahnert
Dresden. Die Dresdner Musikfestspiele wollen künftig jedes Jahr eine Weltpremiere bieten. dpa

Welturaufführungen seien möglich, weil das Festival eine hohe Dynamik entfaltet und die Eigeneinnahmen immer weiter verbessert habe, sagte Intendant Jan Vogler am Mittwoch in Dresden. Partner der Uraufführungen ist die Ostsächsische Sparkasse Dresden. Den Anfang macht am Mittwochabend im Kulturpalast die „Budda-Passion“ des chinesischen Komponisten Tan Dun. Er hat bei der Premiere auch die musikalische Leitung. Vogler zufolge passt die Komposition mit ihrer Friedensbotschaft ideal zum Anliegen des Festivals.

Die Musikfestspiele Dresden haben sich für das monumentale Werk mit mehr als zwei Stunden Spieldauer international vernetzt. Neben den New York Philharmonic sind auch das Los Angeles Philharmonic und das Melbourne Symphony Orchestra beteiligt. Tan Dun habe sofort eingewilligt, die Uraufführung nach Dresden zu geben, weil er 1984 hier schon einmal bei den Festspielen zu Gast war und starke Eindrücke aus der Elbestadt mit nach Hause genommen haben.

Heute ist Tan Dun ein musikalischer Weltbürger, wohnt abwechseln in Schanghai und New York. Im Jahr 2000 erhielt er einen Oscar und Grammy für die Filmmusik von „Tiger and Dragon“.