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| 15:47 Uhr

Musikfest
Erzgebirge lockt mit Konzerten, Zirkus und eigenem Bier

Vom 6. bis 16. September sollen im Rahmen des Musikfestes Erzgebirge auf dem Mark von Annaberg-Buchholz zu Klängen des La Folia Barockorchesters Artisten aus dem In- und Ausland auftreten.
Vom 6. bis 16. September sollen im Rahmen des Musikfestes Erzgebirge auf dem Mark von Annaberg-Buchholz zu Klängen des La Folia Barockorchesters Artisten aus dem In- und Ausland auftreten. FOTO: Hendrik Schmidt
Annaberg-Buchholz. Region will sich nicht auf Räuchermänner und Nussknacker reduzieren lassen. Das Musikfest will an reiche Traditionen anknüpfen.

Das Musikfest Erzgebirge möchte sein Publikum vergrößern und setzt dabei auch auf die Künste von Zirkusleuten. Bei seiner 5. Ausgabe vom 6. bis 16  September sollen dazu auf dem Mark von Annaberg-Buchholz zur Musik des La Folia Barockorchesters Artisten aus dem In- und Ausland auftreten, teilte das Festival in Dresden mit. Mit dem Programm „Barocke Circusträume“ will man zugleich an die Geburtsstunde des Zirkus 1768 erinnern. Ein festivaleigenes Bier soll schon jetzt Appetit machen.

Das Festival bietet zudem 13 Konzerte und zwei Gottesdienste. Schauplätze sind unter anderem Zschopau, Grünstädtel, Schlettau, Schneeberg und Schwarzenberg. Mit dem Erzgebirgischen Sängerfest wird am 8. September in Marienberg an eine Tradition der Region angeknüpft. Als Gäste wirken beispielsweise das Barockorchester Wroclaw, Geigerin Mayumi Hirasaki, der Dresdner Kammerchor und  der Lettische Rundfunkchor mit. Auch Festivalchef Hans-Christoph Rademann ist als Dirigent zu erleben.

Das Festival ging 2010 aus dem Fest Alter Musik im Erzgebirge hervor und findet alle zwei Jahre statt. Bei der letzten Ausgabe kamen etwa 7500 Besucher. Inzwischen reisen selbst Musikliebhaber aus dem Ausland an. Der Etat von knapp 600 000 Euro wird zu je einem Drittel aus Geldern der öffentlichen Hand, von Sponsoren sowie Ticketerlösen getragen. Mit dem Festival werde das Bild vom Erzgebirge um einen weitere Mosaikstein bereichert, lobte Landrat Frank Vogel (CDU) das Engagement der Veranstalter.

(dpa)