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Mord-Geständnis in Haft nach 30 Jahren

Zwickau. Überraschende Wende im Wunderlich-Prozess: Laut dem Vorsitzenden Richter Klaus Hartmann gibt es ein sogenanntes Zellengeständnis des Angeklagten. Demnach soll der 62-Jährige die Tat einem Mithäftling in der Haftanstalt Zwickau gegenüber eingeräumt haben. dpa/uf

Dort sitzt der Beschuldigte derzeit in Untersuchungshaft. Im Prozess schwieg er bislang zu den Vorwürfen. Das Geständnis soll im Laufe des Verhandlungstages am Montag erörtert werden. Dem Frührentner aus dem thüringischen Gera wird vorgeworfen, am 9. April 1987 die damals 18-jährige Heike Wunderlich nahe Plauen im Vogtland vergewaltigt und getötet zu haben. Erst durch moderne DNA-Analysen konnte er als mutmaßlicher Täter ermittelt werden.