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| 13:41 Uhr

Polizeikontrolle
Mit Fake-Führerschein trotz Fahrverbot unterwegs

Endstation Polizei hieß es am Mittwoch für einen 37-Jährigen, der trotz Fahrverbot mit einem gefälschten Führerschein unterwegs war.
Endstation Polizei hieß es am Mittwoch für einen 37-Jährigen, der trotz Fahrverbot mit einem gefälschten Führerschein unterwegs war. FOTO: Frank Hilbert
Pulsnitz. Pech für einen Autofahrer: Er wollte die Polizei bei einer Kontrolle austricksen.

Eine Streife des Kamenzer Reviers hat am Mittwochvormittag auf der S 95 bei Leppersdorf einem Autofahrer die Weiterreise untersagt. Der 37-Jährige zeigte bei einer Kontrolle einen in Tschechien ausgestellten Führerschein vor. Das machte die Beamten stutzig. Eine Überprüfung brachte schnell die Lösung des Rätsels. Gegen den Mann wurde in Deutschland ein Fahrverbot verhängt, das auch mit einem neuerworbenen ausländischen Führerschein nicht umgangen werden kann. Somit hat der Beschuldigte sich nunmehr strafbar gemacht. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit der „Schwarzfahrt“ befassen.

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass ein behördlich verhängtes Fahrverbot und der damit verbundene, dauerhafte Verlust des deutschen Führerscheins mit einer im europäischen Ausland neu erworbenen Fahrerlaubnis umgangen werden kann, betont die Polizei. Geschäftemacher würden immer wieder mit solch dubiosen Angeboten werben. Doch dieser vermeintliche „Trick“ wurde von deutschen Gerichten bereits mehrfach als unzulässig erklärt.

(red/fh)