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| 15:22 Uhr

Trauer im Leipziger Zoo
Großes Drama um kleinen Elefanten

 Er hat es nicht geschafft. Der kleine Elefantenbulle Bền Lòng musste eingeschläfert werden.
Er hat es nicht geschafft. Der kleine Elefantenbulle Bền Lòng musste eingeschläfert werden. FOTO: dpa / Jens Kalaene
Leipzig. Sie haben sich so viel Mühe gegeben. Aber es war umsonst. Der Mini-Elefant im Leipziger Zoo musste eingeschläfert werden. Was ist passiert?

Bền Lòng ist tot. Der kleine Elefantenbulle wurde nur acht Monate alt. Wie der Leipziger Zoo am Montag, 30. September 2019, mitteilt, wurde das Tier eingeschläfert.

Schlechte Laborwerte beim kleinen Elefantenbullen

Trotz intensiver medizinischer Behandlung sei das Tier zunehmend schwächer geworden und am Schluss nicht mehr aufgestanden. „Unsere Mittel waren angesichts der Laborwerte begrenzt“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold. „Aber wir haben alles Erdenkliche getan, um ihn zu stabilisieren und haben bis zum Schluss gehofft, dass er es schafft.“

Mutter wollte von ihrem Kind nichts wissen

Bền Lòng war am 25. Januar zur Welt gekommen. Da Mutter Hoa ihn nicht annahm, war seine Entwicklung streng überwacht und auf erste Symptome mit Ernährungsumstellungen reagiert worden. Um ihn kümmerten sich Ziehmutter Don Chung sowie die „Tanten“ Rani und Trinh.

Bền Lòng trank zu wenig und wurde schwächer

Schon in der vergangenen Woche hatte der Kleine zu wenig getrunken, matt gewirkt und besorgniserregende Blutwerte aufgewiesen, die auf ein Leberproblem hinwiesen. Alle Mühen, den kleinen Elefanten zu retten, seien ohne Erfolg geblieben. „Im Zoo Leipzig herrscht große Trauer.“

(dpa/sm)