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Millionen für TU-Sonderforschung

Dresden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Universitäten Dresden und Leipzig bis 2021 rund 28 Millionen Euro für Sonderforschungsbereiche zugesagt. "Alle bewilligten Forschungen haben medizinisch und kulturwissenschaftlich eine hohe Bedeutung und eine große Aktualität", sagte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Freitag in Dresden. dpa/uf

Die Universitäten arbeiten dabei auch mit Partnern zusammen. In Dresden werden zwei neue Sonderforschungsbereiche eingerichtet. Ein bereits bestehendes gemeinsames Vorhaben beider Unis wird fortgesetzt.

Besonderes Interesse dürfte ein Projekt der Technischen Universität Dresden auslösen. Hinter dem Titel "Invektivität - Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung" verbirgt sich ein Alltagsphänomen von Brisanz: Hetze und Beleidigungen. Ob nun Schmähungen politischer Akteure, Shitstorms im Internet, Hassgesänge im Stadion oder der Stinkefinger im Alltag - all das habe Konjunktur, teilte die TU mit. Das Projekt hat einen Umfang von 7,6 Millionen Euro.

Das zweite neue Sonderforschungsvorhaben trägt den Titel "Die Nebenniere: Zentrales Relais in Gesundheit und Krankheit". Die Nebenniere gilt als zentrales Stressorgan des Menschen.