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| 01:16 Uhr

Milbradt will Vertretung in Prag und mehr Grenzübergänge

Prag.. Sachsen möchte mit einer ständigen Vertretung in Prag präsent sein. „Ich bin sehr interessiert, einen festen Sitz in Prag zu haben“, sagte Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) bei einem Besuch in der tschechischen Hauptstadt.

Er habe bereits ein bestimmtes Haus im Blick, ein ehemaliges Seminar-Gebäude unterhalb der Burg. „Es gehört dem tschechischen Staat und könnte ein guter Treffpunkt auch für Sorben sein“, betonte Milbradt. Tschechien sei Sachsens wichtigster Außenhandelspartner, hob er hervor.
Milbradt erneuerte in Prag die Forderung nach mehr Grenzübergängen zum Nachbarland. „Die bisherigen Anlagen entsprechen überhaupt nicht den Anforderungen einer 450 Kilometer langen Grenze“, sagte er und plädierte für eine Öffnung des Übergangs Reitzenhain (Mittlerer Erzgebirgskreis) auch für Schwerlastverkehr. Nach einem Treffen mit Verkehrsminister Milan Simonovsky kündigte Milbradt an, dass eine bilaterale Expertenkommission nach einer Entlastung der B 170 suchen werde. (dpa/mb)