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| 16:57 Uhr

Weniger Erstzuweisungen:
Dresden schließt Asylbewerberheim

Dresden. Dresden schließt ein Asylbewerberheim. Wie die Stadt am Montag mitteilte, wurde der Mietvertrag für das Übergangswohnheim mit insgesamt 209 Plätzen fristgerecht gekündigt. Der Vertrag ende damit am 16. Dezember dieses Jahres. Bereits vom 1. Juli an würden Kosten für Wachschutz und soziale Betreuung wegfallen. Die Stadt spart dadurch nach eigenen Angaben fast eine dreiviertel Million Euro.

Dresden schließt ein Asylbewerberheim. Wie die Stadt am Montag mitteilte, wurde der Mietvertrag für das Übergangswohnheim mit insgesamt 209 Plätzen fristgerecht gekündigt. Der Vertrag ende damit am 16. Dezember dieses Jahres. Bereits vom 1. Juli an würden Kosten für Wachschutz und soziale Betreuung wegfallen. Die Stadt spart dadurch nach eigenen Angaben fast eine dreiviertel Million Euro.

Das ehemalige Tryp-Hotel wurde seit 28. Dezember 2015 als Wohnheim für Asylsuchende genutzt. Die noch dort untergebrachten 87 Männer und Frauen sollen in eine andere Unterkunft beziehungsweise Gewährleistungswohnungen umziehen. Grund für die Schließung des Heims sei der Rückgang bei der Zahl zugewiesener Asylbewerber. Bis Ende April habe die Landesdirektion 230 Erstzuweisungen angekündigt, teilte die Stadtverwaltung mit. Dies seien 132 weniger als im Vorjahreszeitraum. Anfang 2016 seien es gar noch 1174 gewesen.

(dpa)