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| 06:17 Uhr

Gedenken
Menschenkette zum Tag der Zerstörung Dresdens

Gedenken im Vorjahr: Menschen stellen auf dem Neumarkt Kerzen auf.
Gedenken im Vorjahr: Menschen stellen auf dem Neumarkt Kerzen auf. FOTO: Arno Burgi / dpa
Dresden . Mit einer kilometerlangen Menschenkette wollen viele Bürger Dresdens am Dienstag an den Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt durch alliierte Bomber im Zweiten Weltkrieg erinnern – als Zeichen der Versöhnung.

Die Kette soll als Zeichen der Versöhnung und Verständigung im Zentrum der Stadt Menschen auf beiden Seiten des Elbufers miteinander verbinden. Neben Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will sich auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) einreihen. An mehreren dezentralen Orten soll zuvor der Bombentoten und Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht werden.

Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach von britischen und amerikanischen Bombern schwer zerstört worden. Bis zu 25 000 Menschen starben in Bombenhagel und einem daraus folgenden Feuersturm.

Nach der Wende hatten Neonazis das historische Datum immer wieder zur Verbreitung ihrer Ideologie missbraucht. Jahrelang ein Sammlungspunkt für die bundesweite Neonaziszene und entsprechendem Gegenprotest, hat sich der 13. Februar hinsichtlich des Demonstrationsgeschehens mittlerweile zu einem lokalen Ereignis entwickelt.

(dpa)