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Mammographie-Screening soll Brustkrebs zurückdrängen

Dresden.. In Sachsen werden die rund 600 000 krankenversicherten Frauen zwischen 50 und 70 Jahren künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus zur Mammographie-Screening eingeladen.

"Die Untersuchung ist freiwillig und kostenlos", appellierte Gesundheitsministerin Helma Orosz (CDU) gestern zum Beginn des flächendeckenden Programms in Dresden. Dort wurde ebenso wie in Chemnitz jeweils eine Mammographie-Screening-Einheit eröffnet. Bis Jahresende sollen drei weitere in Leipzig sowie Ost- und Westsachsen folgen.
Das Früherkennungsprogramm soll zur Senkung der Brustkrebs-Sterblichkeit beitragen, sagte Orosz. Pro Jahr erkranken im Freistaat nach Angaben des Ministeriums etwa 2700 Frauen und 20 Männer daran, etwa 870 Frauen sterben. "Nichts ist besser als Prävention", sagte die Ministerin. Das Mammographie-Screening ist ein zusätzliches Angebot zur jährlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt und der Selbstuntersuchung der Brust. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen, die Praxisgebühr entfällt.
Die Senkung der Brustkrebsfälle sei eines der Gesundheitsziele Sachsen. Nach Angaben des Berufsverbandes der Radiologen Sachsen erreichen dank des Screenings vier von 1000 Frauen, die an Brustkrebs gestorben wären, das 75. Lebensjahr. Internet: www.ein-teil-von-mir.de