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| 01:10 Uhr

Leipzigs Olympia-Bewerbungskosten festgezurrt

Mehrere zehntausend Menschen schwenken Fähnchen und jubeln auf dem Marktplatz in Leipzig nach der Wahl Leipzigs als deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2012.
Mehrere zehntausend Menschen schwenken Fähnchen und jubeln auf dem Marktplatz in Leipzig nach der Wahl Leipzigs als deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2012. FOTO: Waltraud Grubitzsch (dpa/dpaweb)
Dresden.. Die sächsische Staatsregierung hat wenige Tage nach der Olympia-Entscheidung für Leipzig bereits den Finanzierungsplan für die internationale Bewerbung der Region festgezurrt.

Demnach übernimmt der Freistaat 19,66 Millionen Euro an dengeschätzten Gesamtkosten von 30 Millionen Euro, wie dieStaatskanzlei gestern in Dresden mitteilte.
Die Stadt Leipzig werde selbst 4,1 Millionen Euro tragen, diePartnerstädte Dresden, Riesa und Chemnitz je 2,1 Millionen Euro.In welcher Höhe sich Halle und das Land Sachsen-Anhaltbeteiligen, stehe noch nicht fest. Ministerpräsident GeorgMilbradt (CDU) erklärte, "wenn wir gegen Städte wie New York,Paris oder Rom antreten, müssen wir uns finanziell ebenso wappnenwie auch mit den überzeugendsten und besten Ideen". In diesemZusammenhang stehe der Freistaat selbstverständlich zu seinenFinanzierungszusagen, sagte Milbradt.
Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat derweilzügige Nachbesserungen am Olympia-Konzept angekündigt. Leipzigmüsse noch Schwächen in seiner Bewerbung ausmerzen. Dies betreffeu. a. die Sicherheit. Nachbesserungen seien auch bei derinnerstädtischen und der sächsischen Infrastruktur insgesamtnotwendig. (dpa/ddp/bra)