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| 17:00 Uhr

Sachsen
Leichter Besucherrückgang auf der Festung Königstein

Die Friedrichsburg an der Ostseite der Festung Königstein kann für Feiern & Co. gemietet werden.
Die Friedrichsburg an der Ostseite der Festung Königstein kann für Feiern & Co. gemietet werden. FOTO: Sebastian Kahnert
Königstein. (dpa/bl) Gut 476 000 Besucher – und damit 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr – haben 2017 die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz besucht. Der leichte Rückgang sei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass es ein Adventswochenende weniger für den Weihnachtsmarkt gab und dass die Festung an dem langen Wochenende vor dem Reformationstag sturmbedingt schließen musste, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Königstein mit. Für 2018 rechne man mit steigenden Besucherzahlen. „Das Jahr ist schon sehr gut angelaufen.“

Zugenommen hat wie schon in den Jahren zuvor der Anteil ausländischer Besucher auf nunmehr 28,5 Prozent. Sie kamen vor allem aus Tschechien (sieben Prozent) gefolgt von Russland (6,9) und Polen (6,5).

Ab März soll auf der Festung in der neuen Sonderausstellung „1818 Zeitsprung 2018“ der Weltsicht Caspar David Friedrichs der Spiegel der Gegenwartskunst vorgehalten werden. Weitere Ausstellungen, Feste und Konzerte runden das Programm in der Wehranlage auf einem Tafelberg des Elbsandsteingebirges ab.

Mit der Sanierung der Georgenburg soll in diesem Jahr auch der letzte Teilabschnitt der Westbebauung abgeschlossen werden. Sachsen hat dafür und für weitere Baumaßnahmen im vergangenen Jahr 2,4 Millionen Euro ausgegeben. Für 2018 stehen 2,6 Millionen Euro bereit.