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| 01:44 Uhr

Lehrer kündigen Warnstreiks an

Radebeul. Nach der Vertagung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst hat der sächsische Lehrerverband Warnstreiks angekündigt. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 9.

und 10. März solle es Arbeitsniederlegungen geben, teilte der Verband am Freitag in Radebeul mit. Es sei nicht akzeptabel, dass die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sich weigere, eine tarifliche Eingruppierung zu vereinbaren.

Die TdL habe nach wie vor kein Angebot vorgelegt, erklärten die verhandelnden Gewerkschaften. Der Vorsitzende der TdL, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), sieht die Gespräche jedoch “auf einem sehr guten Weg„. Vor Beginn der Verhandlungen hatte Möllring immer wieder erklärt, dass es für Lohnerhöhungen derzeit keinen Spielraum gebe.

In Sachsen sind knapp 35 000 Lehrer und 15 000 weitere Angestellte betroffen. Die Gewerkschaften, neben verdi und dbb die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), fordern eine lineare Erhöhung des Einkommens um 50 Euro und zudem eine Anhebung um drei Prozent. dapd/mb