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Statement
Konjunkturelle Lage lässt höhere Preise und Löhne zu

Berlin. Von Benjamin Lassiwe

(iwe) Anlässlich der morgigen Regierungserklärung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil (SPD), mahnt der Chemnitzer Abgeordnete Frank Heinrich ein Ende der Bescheidenheit in Sachsen und insbesondere in Chemnitz an. „Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat im Raum Chemnitz eine pulsierende, führende Region im Herzen Europas entstehen lassen, in der kleine und mittlere Unternehmen die positive Entwicklung tragen“, ist sich Frank Heinrich sicher. Aus seiner Sicht gilt das vor allem auch für das Handwerk als eine der tragenden Säulen des Chemnitzer Mittelstands, das deutlich mehr mit fehlenden Fachkräften als mit Auftragsmängeln zu kämpfen hat. „Gerne helfe ich im Ausschuss für Arbeit und Soziales mit, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass in absehbarer Zeit das Lohngefälle zwischen den alten und neuen Bundesländern überwunden ist. Aber“, so Frank Heinrich weiter, „an dieser Stelle sind auch die Sozialpartner gefordert: Angesichts der konjunkturellen Lage sollte in den meisten Branchen das Selbstbewusstsein vorhanden sein, höhere Preise und in der Folge auch höhere Löhne zu ermöglichen.“