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| 02:38 Uhr

Köpping will Rentenforderung von Bergleuten unterstützen

Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) sprach mit Betroffenen in Borna.
Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) sprach mit Betroffenen in Borna. FOTO: dpa
Borna. Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) will die Bergleute des früheren Braunkohleveredelungswerks Espenhain/Borna unterstützen, damit diese ihre einst mitfinanzierte Betriebsrente bekommen. Das kündigte sie auf einer Jahreshauptversammlung von rund 350 Betroffenen am Mittwoch in Borna an. dpa/uf

Diese hatten Köpping zuvor einen Brief geschrieben. Die Bergleute bemühen sich seit 20 Jahren um die Auszahlung der Betriebsrente.

Noch zu DDR-Zeiten war für sie mit Blick auf die harten Arbeitsbedingungen eine Zusatzrente entwickelt worden, für die sie in die Sozialversicherungskasse einzahlten. Während später Tausende ehemalige Kumpel aus Espenhain die Leistungszulage bezogen, entfiel diese laut MDR ohne Begründung für alle, die nach dem Stichtag 1. Januar 1997 in Rente gingen. Das Bundesarbeitsgericht sprach später dieser Darstellung zufolge von einer Gerechtigkeitslücke. "Mit Ihrem Thema gehe ich nach Berlin - mit allem Nachdruck und aller Herzenswärme", versicherte die Ministerin. Sie werde alles daran setzen, um eine angemessene Lösung zu finden.