| 01:14 Uhr

Keine flächendeckende Gefährdung durch belastete Elbauen

Leipzig/Halle.. Nach der Flutkatastrophe im vergangenen August besteht nach Einschätzung von Experten keine flächendeckende Gesunheitsgefährdung durch Schwermetalle. Es sei bislang nur an einzelnen Orten nachgewiesen, dass Elbauen stark mit Schwermetallen belastet seien.

Das erklärte das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) gestern zu Berichten, auch von der Umweltschutzorganisation Greenpeace, über mögliche Gefährdungen.
Die Böden seien nicht erst seit dem Hochwasser besonders belastet. Es existierten zum Teil Schwermetall- und Arsenkonzentrationen, die über den erlaubten Werten der Bundes-Bodenschutz-Verordnung liegen. Es gebe sowohl Schwermetalle, die auf natürliche Weise in die Gewässer und damit in die Böden kämen, als auch durch Verschmutzungen, die von jahrelanger Industrieproduktion stammten.
Zwar sei nicht auszuschließen, das diese Schadstoffe in die Nahrungskette transportiert würden, es sei aber auch nicht nachgewiesen. Welche Schwermetalle das möglicherweise sein könnten und auf welchen Wegen dies geschehe, sei bislang nicht im einzelnen bekannt. (dpa/bra)