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| 12:45 Uhr

Sachsen
Insolvenzverwalter will Seenlandbahn vorerst weiter fahren lassen

FOTO: LR / Catrin Würz
Dresden . Was wird aus der Städtebahn Sachsen und der Seenlandbahn? Insolvenzverwalter Stephan Laubereau hat einen Plan.

Nach dem Insolvenzantrag der Städtebahn Sachsen hat sich der vorläufige Insolvenzverwalter einen ersten Überblick verschafft. „Mit allen Beteiligten habe ich sehr konstruktive Gespräche geführt. Unser Ziel ist es, ‎vorübergehend den Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen, bis eine endgültige Lösung gefunden ‎ist‎“, teilte Stephan Laubereau ‎aus Aschaffenburg am Mittwoch mit. So schnell wie möglich solle der Zugverkehr auf den regionalen Strecken um Dresden wieder rollen. Über eine Wiederaufnahme des Betriebs soll in den nächsten Tagen entschieden werden, hieß es.

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hatte am Wochenende den Verkehrsvertrag mit der Städtebahn Sachsen gekündigt. das bedeutete auch das vorläufige Aus für die Seenlandbahn.

Mitarbeiter werden noch diese Woche informiert

Zudem sollen die Mitarbeiter noch in dieser Woche über die aktuelle Lage informiert werden. „Wir werden alles daran setzen, um kurzfristig eine Lösung zu erzielen‎.“ Für die nächsten drei Monate seien die Gehälter über das Insolvenzgeld gesichert.

Das Unternehmen mit Sitz in Niedernberg (Bayern) hatte überraschend in der vergangenen Woche den Verkehr auf vier Strecken rund um Dresden eingestellt. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) sucht ein neues Eisenbahn-Unternehmen für die Wiederaufnahme der Verbindungen.

(dpa/bob)