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| 03:04 Uhr

Indonesischer Orang-Utan kann nach Operation wieder sehen

Leipzig. Nach einer Operation wegen Grauen Stars kann ein indonesisches Orang-Utan-Weibchen erstmals seine beiden Jungtiere sehen. "Gober" sei der erste Orang-Utan in Indonesien, der einer derartigen OP unterzogen wurde, teilte der Verein Orang-Utans in Not am Montag in Leipzig mit. dpa/roe

Der Eingriff am 27. August durch einen indonesischen Augenarzt sei durch die Vermittlung und finanzielle Unterstützung des Vereins zustande gekommen. "Gober", seit Jahren auf beiden Augen blind, lebt seit 2008 in der Quarantänestation von Batu Mbelin. Im Januar 2011 brachte das Weibchen gesunde Zwillinge zur Welt. Vater der Jungtiere ist der ebenfalls blinde Orang-Utan "Leuser". Der gemeinnützige Verein Orang-Utans in Not wurde 2007 von Forschern des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie gegründet. Sein Ziel ist der Schutz der letzten freilebenden Orang-Utans auf Borneo und Sumatra. Von den Sumatra-Orang-Utans gebe es nur noch rund 6500 freilebende Tiere.